Das Quartier Stennerskuhl blüht weiter auf

Was für ein Quartier besonders wichtig ist, das wissen seine Experten am besten: die Bewohner. Und die Mitglieder haben klare Vorstellungen für ihr Stennerskuhl: „Unsere Siedlung ist super. Allerdings fehlt vor den Häusern noch etwas Blühendes.“ Schnell war klar, wie ihre Heimat in Langendreer noch schöner gestaltet, die Gemeinschaft noch enger werden kann. Wildblumenwiesen sollen dabei helfen.

Zwei Flächen haben die Baugenossenschaft Bochum eG und der Gärtnerbetrieb Gerhard Lambert-Arndt kurzerhand vorbereitet. Dann wurde gemeinsam beim „Frühlings-Picknick“ die Saat gesät.

Blumenwiesen wachsen rund um die Stelen

„Hier entsteht eine insektenfreundliche Blumenwiese“ verkünden zwei Holzschilder. Rund um die beiden großen Stelen am Eingang ihrer Siedlung Stennerskuhl haben die Bewohner und vor allem der Nachwuchs zu Hacke, Rechen und Gießkannen gegriffen. Mit vollen Händen wurde Wildblumensaat in der zuvor aufgelockerten Erde verstreut. Gemeinsam mit einer neuen Säulen-Pflaume und -Kirsche setzen sie schon jetzt kleine Zeichen für die Umwelt.


„Fast wie auf dem Dorf, man kennt sich“

Seit 1974 wohnt Bärbel Deichsel im Quartier. Sie weiß, was für die Gemeinschaft im Stennerskuhl wichtig ist. „Hier ist es fast wie auf dem Dorf, man kennt sich einfach.“ Da überrascht es kaum, dass die Mitglieder nicht einfach nur Flächen bepflanzten, sondern zusammen mit der Baugenossenschaft am „Tag der Nachbarn“ (24. Mai) ein kleines Fest veranstalteten. Nachdem die frische Saat in die Erde gebracht und bewässert wurde, kam man auf der großen Wiese beim „Mitbring-Buffet“ zusammen.


Neue Wohneinheiten mit dem Nabu Bochum gebaut

Dort leisteten vor allem die jüngeren Gärtner einen weiteren wichtigen Beitrag für einen kleinen Teil der „Bevölkerung“: gemeinsam mit Birgit Debus und Mathias Krisch vom Nabu Bochum wurden winzige Wohneinheiten für Insekten – speziell Bienen – gebaut. So entstand ein weiteres Stück neuer Lebensraum in Langendreer.

Starkes Engagement wird fortgesetzt

Und die Bewohner bewiesen ein weiteres Mal, dass sie den Blick über ihr Quartier hinaus richten. Während beim „Frühlings-Picknick“ Insekten und Umwelt unterstützt wurden, zeigten die Stennerskuhler schon bei ihrem Straßenfest 2017 ein großes Herz. Bärbel Deichsel blickt zurück: „Sechs, sieben Wochen lang haben wir die Feier zum Umbau unserer Siedlung geplant und beim großen Fest Gelder gesammelt. Am Ende kamen 1750 Euro durch uns Mitglieder zusammen. Die Baugenossenschaft hat den Betrag noch einmal verdoppelt, so dass wir insgesamt 3500 Euro an eine Bochumer Kinderklinik spenden konnten.“ Nachbarin Heidi Böttcher unterstreicht: „Es ist schön, was wir hier schon alles zusammen gemeistert haben.“


Quartier wurde umfassend modernisiert

Von 2015 bis 2017 wurden 50 Wohnungen des Quartiers an der „Stennerskuhlstraße" umfassend modernisiert. Dazu gehörte auch die energetische Optimierung der rund 8000qm Wohnfläche. Dennoch ist die Netto-Kaltmiete im Durchschnitt günstiger als der öffentlich geförderte Wohnraum in Bochum.

Unsere Mitglieder bestimmen mit

Nicht nur beim Umbau waren die Bewohner von Anfang bis Ende beteiligt. Auch bei der weiteren Entwicklung sind sie maßgeblich mitverantwortlich. Schließlich haben sich die Genossenschaftler zusammen dafür ausgesprochen, für die neuen Blumen und Bäume zu sorgen. Und auch die nächsten wilden Wiesen sind schon geplant: Auf einer Karte haben über 30 Nachbarn verschiedener Generationen ihre gewünschten Standorte markiert, damit Stennerskuhl bald noch mehr aufblüht.


Was wünschen Sie sich für Ihr Quartier?

In Langendreer wurden auf Wunsch unserer Mitglieder die ersten neuen Stücke Heimat gepflanzt. Wir möchten auch von Ihnen wissen:
Wie kann die Baugenossenschaft dabei helfen, auch Ihr Quartier zu verschönern?

Ob Wildblumenwiesen oder andere Anregungen: Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge und Ideen. Besonders gemeinsam geplante Aktionen führen langfristig zu einer weiteren Verbesserung der Lebensqualität. Und so zu florierenden Quartieren mit zufriedenen Gemeinschaften in ganz Bochum.

 

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