Verbundenheit zur Baugenossenschaft als Quilt verewigt

Hildegard Wellner quiltete das Logo der Baugenossenschaft Bochum nach. Fast 30 Jahre lang war die Ehrenfelderin Mitarbeiterin, ist als Mitglied und Bewohnerin noch immer fest mit der Gemeinschaft verbunden. Ihre Handwerkskunst grüßt nun im Eingangsbereich der Geschäftsstelle

Stich um Stich fügen sich die Teile zusammen. Mit ruhiger Hand wird der weiße Stoff um Blau, Gelb, Rot, Grün sowie schwarze Konturen ergänzt. Unter der gekonnt geführten Nadel bezieht die dreiköpfige Familie ihr Zuhause. Drei Schichten erzeugen 3D-Optik. Muster und Farben werden durch unzählige zielsichere Handgriffe und viel Zuwendung miteinander verbunden. So lässt Hildegard Wellner (69) das gequiltete Logo der Baugenossenschaft Bochum eG (BaugeBo) entstehen. Nun begrüßt das detailgetreue Stoff-Kunstwerk Mitglieder, Mitarbeiter und Besucher im Eingangsbereich der genossenschaftlichen Geschäftsstelle an der Friederikastraße 135.


Auch im Ruhestand Teil der Genossenschaft

Die Handwerkskunst bemüht Nadel und Faden, um die Stoffschichten zusammenzuhalten. Hildegard Wellner verwirklicht und lebt diese Verbundenheit. 28 Jahre lang war sie Mitarbeiterin der Baugenossenschaft (1990 bis 2018), ist als Mitglied und Bewohnerin auch im beruflichen Ruhestand weiter fest mit der Gemeinschaft verbunden.
Nicht zuletzt durch ihre monatlichen „Quilt-Treffen“ im „Malercafé“. Im Gemeinschaftsraum an der Hattinger Straße 295 kommen die kreativen Zusammenkünfte derart gut an, dass „wir mittlerweile schon über der maximalen Teilnehmerzahl angelangt sind“, erzählt die 69-Jährige. Ausgebucht.

Ehrgeiz trifft entspannende Entschleunigung

Beim Quilt für die Baugenossenschaft packte Frau Wellner der Ehrgeiz: „Es ist quasi mein zweiter, denn bei der ersten Version wusste ich sofort: Das geht besser.“ Fünf bis sechs Stunden widmete sich die Ehrenfelderin über mehrere Tage ihrem neuen Werk, arbeitete alle Elemente des Logos exakt nach und quiltete sie zusammen – per Hand. „Es ist entspannend und eine Art der Entschleunigung. Man kann die Gedanken abschweifen lassen.“ Dennoch habe sie natürlich bei jedem Projekt das „Ziel, fertig zu werden“.

Blickfang erhält Ehrenplatz im Eingangsbereich

Der Quilt erhielt postwendend einen Ehrenplatz mit Symbolcharakter bei der Baugenossenschaft. Bestens sichtbar im Eingangsbereich platzierten Wellner und BaugeBo-Vorstand Oliver Krudewig das Werk direkt nach der Übergabe. Nicht nur Krudewig zeigte sich beeindruckt von den handwerklichen Fähigkeiten seiner ehemaligen Mitarbeiterin – auch bei den aktuellen Genossen sorgte der Quilt direkt für Aufmerksamkeit. Mehrere Augenpaare halfen beim Ausrichten. Damit der Blickfang nicht zum Staubfänger wird, holte sich Vorstand Oliver Krudewig noch schnell Pflegetipps von Frau Wellner. „Handwäsche geht, alles kein Problem. Und einfach ab und an mal abstauben.“


Fertigkeiten fußen auf Erfahrung

Wellners Wissen fußt auf jahrzehntelanger Erfahrung: „Ich hab‘ als Kind angefangen, zum Beispiel mit Puppenkleidern. Was man eben so näht in dem Alter. 1957 war alles natürlich noch etwas einfacher.“ Ihr Credo: „Nähen muss ordentlich, Nähte dürfen nicht krumm oder schief sein.“ Dass ihr das seit Dekaden gelingt, zeigen auch Rückmeldungen der etwas anderen Art: „Meine Tochter habe ich selbst eingekleidet. Manch einer meinte dann, ich müsse wohl reich sein“, wertet sie die Aussagen mit einem Grinsen als verkapptes Kompliment.

Die Gemeinschaft macht es aus

Trotz aller Erfahrung lerne man nie aus, sagt Wellner. Sie belegt Kurse bei Fachleuten, reist für ihre Leidenschaft zu Treffen in ganz Deutschland und zu Ausstellungen in Frankreich: „Die Gemeinschaft macht es aus und wird gefördert. Ich habe viele Leute kennengelernt, bin in Internet-Foren unterwegs. Nur zuhause wäre es langweilig, man will unter Leute, Erfahrungen und Ideen austauschen“, so die vielseitig versierte Handwerks-Künstlerin. Ob großer Quilt („Der wird eine Decke“) oder Handtaschen aus alten Jeans – Grenzen setzt sie sich keine. Nur farbenfroh soll es sein: „Das hebt das Gemüt, wenn es harmonisch ist oder auch einen Kontrast bildet.“

Das Ehrenfeld bleibt die Wiege

Obwohl ihre Leidenschaft sie immer wieder in die Ferne zu Treffen mit Gleichgesinnten zieht – es geht stets zurück zu ihrer Baugenossenschaft. Gedanklich als langjährige ehemalige Mitarbeiterin, als Bewohnerin, Mitglied und Ehrenfelderin und handwerklich durch ihre stichhaltigen künstlerisch-kreativen Fertigkeiten.

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